„We will not return to business as usual!“


Ein ADLAS-Interview mit Marina Kaljurand

Ab 1. Juli übernimmt Estland zum ersten Mal seit seinem Beitritt zur EU im Jahr 2004 die EU-Ratspräsidentschaft. Wir bringen zu diesem Anlass ein Interview mit Marina Kaljurand, der ehemaligen Außenministerin des östlichsten unserer drei baltischen Partner. Wir sprachen mit der erfahrenen Diplomatin unter anderem über Estlands sicherheitspolitische Lage, die Beziehungen zu Russland und auch ein bisschen über Cybersicherheit.

Wir wünschen eine anregende Lektüre!

Foto: © Johannes Kummerow

Blast from the Past!

Nochmal nachlesen #1

Heute: »Das Geschäft mit der Lücke«

 

aus dem ADLAS #3/2012

 

Wer hätte das gedacht: Ein ADLAS-Beitrag aus dem Jahr 2012, der 2017 plötzlich schlagartig wieder aktuell ist.

Was ist passiert? Nach dem verheerenden Hackerangriff der letzten Tage, der weltweit auch »Kritische Infrastrukturen« betroffen hat, beginnt jetzt das aufräumen und die Klärung der Frage, wie es eigentlich dazu kommen konnte.

Offenbar war die Schadsoftware »WannaCrypt«, die weltweit binnen weniger Tage mehr als 200.000 Rechner plötzlich unbrauchbar machte, ursprünglich einmal ein 0-Day-Exploit aus den Händen der NSA. Wie in diesen Kreisen üblich, meldete der Geheimdienst diese selbst entdeckte oder (wahrscheinlicher) für viel Geld erworbene kritische Sicherheitslücke nicht zum patchen an Microsoft, sondern nutzte sie für ihre eigenen Zwecke. Dummerweise wurde die NSA dann aber selbst gehackt und zahlreiche Daten, darunter auch der nun genutzte 0-Day, landeten in den Händen Dritter, die daraus einen so genannten »Ransomware«-Trojaner bastelten: Voila! »WannCrypt«.

Der Fall wirft ein Schlaglicht auf eine paradoxe Praxis der Sicherheitsbehörden, die im Namen der Sicherheit und mit erheblichen Steuergeldern eine Schattenindustrie fördern, welche für erhebliche Unsicherheit in den weltweiten Netzen sorgt. Das sieht mittlerweile auch die Industrie so, wie der ungewöhnlich deutliche Diskussionsbeitrag aus dem Hause Microsoft zeigt:

http://bit.ly/2qmDh45

IT-Sicherheitsexperten warnten indes seit vielen Jahren vor einer solchen Entwicklung und mahnen mindestens ebenso lange eine Debatte über verbindliche internationale Lösungen für den staatlichen Umgang mit Sicherheitslücken und Exploits an.

Ein echter »I-told-you-so«-Moment, über den sich allerdings niemand so recht freuen mag.

 

 

Schreiben! Der CfP für den ADLAS 1/2016 ist da!

Zukunft_ADLAS

An die ADLAS-Autor_Innen von morgen!

Im ersten Heft des Jahres 2016 blickt der ADLAS nach vorn: Im Schwerpunkt des kommenden Hefts soll sich alles um »Zukunft und Sicherheit« drehen. Denn »Zukunft« bewegt die Sicherheitspolitiker seit Menschengedenken. Schon vor hunderten Jahren befragten Fürsten und Feldherren vor wichtigen Entscheidungen über Krieg und Frieden Experten für den Vogelflug oder suchten Antworten über die Zukunft in den Eingeweiden von Opfertieren.

Heute wühlt der aufgeklärte Mensch auf der Suche nach den Szenarien für die Welt von Morgen zwar nicht mehr in Tierkadavern herum. Die Treffgenauigkeit der mit Zukunftsprognosen befassten Think-Tanks und Organisationen ist allerdings oft ähnlich hoch wie die ihrer antiken Kollegen. Doch es tut sich etwas. »Strategic Forecasting« ist nicht zuletzt dank »Big-Data« auf dem Vormarsch und mit »Predictive Policing« wollen wir schon heute wissen, wann, wo und durch wen morgen Verbrechen begangen werden.

Überhaupt sind »Zukunft« und »Technologie« in der Sicherheitspolitik kaum auseinanderzudenken. Gerade hier wird die Zukunft immer schneller zur Gegenwart. Während etwa in Deutschland noch über »Kampfdrohnen« von gestern debattiert wird, wird anderswo bereits eifrig am Bruch der ersten Regel von Asimovs Robotergesetzen gearbeitet. Doch ist wirklich alles technologisch machbare auch nötig oder gar wünschenswert?

Und während die Sicherheitspolitik des 20. Jahrhunderts maßgeblich von konkurrierenden Visionen gesellschaftlicher Zukunft geprägt wurde, stecken die noch im 21. Jahrhundert verbliebenen, nun real existierenden Zukunftsvisionen in einer tiefen Krise. Sind etwa »Westliche Wertegemeinschaft«, »Europäische Union« und »Demokratie« noch der Weg nach vorn? Oder gibt es mittlerweile ernstzunehmende Gegenentwürfe für die Zukunft? Welche Veränderungen bei Behörden, Verfahren und Systemen wären nötig, um unseren Gesellschaftsentwurf zukunftsfähig zu machen, für die außen- und sicherheitspolitischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts?

Für die Ausgabe 01/2016 des ADLAS suchen wir wieder nach Studierenden und Promovierenden, die zu diesen Fragen einen Beitrag veröffentlichen möchten. Doch auch jenseits der »Zukunft« freuen wir uns natürlich für den allgemeinen Teil »Die Welt und Deutschland« auch über andere Beiträge aus dem breiten Feld der »umfassenden Sicherheit«.

 

INTERESSE?

Wenn Ihr Euch von den Themenvorschlägen angesprochen oder herausgefordert fühlt, oder ein eigenes Thema entwickeln möchtet, dann meldet Euch bitte so früh wie möglich unter adlas@sicherheitspolitik.de bei uns. So können wir Dopplungen vermeiden und Euch mit weiteren Ideen unterstützen. Ihr habt Interesse, aber noch keine Erfahrung im essayistischen und journalistischen Schreiben? Kein Problem. Unsere engagierten Redakteurinnen und Redakteure stehen Euch jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Wenn Ihr außerdem noch Mitstudierende kennt, die Lust und Zeit haben, auch einmal einen ADLAS-Beitrag zu schreiben, leitet diese Ausschreibung gerne weiter.

UMFANG

Der Umfang Eures Beitrags sollte bei mindestens 4.000 Zeichen liegen und 10.000 Zeichen nicht überschreiten (jeweils inklusive Leerzeichen).

REDAKTIONSSCHLUSS

Da die kommende Ausgabe des ADLAS im April 2015 erscheinen soll, brauchen wir Eure Beiträge spätestens bis zum 29. Februar 2016, damit wir sie sorgfältig und gemeinsam mit Euch redigieren können.

REDAKTIONSPROZESS

Für die jungen wissenschaftlich Schreibenden unter Euch wird unser Redaktionsprozess etwas Neues sein. Wir prüfen Eure Texte auf Inhalt, Sprache und Stil – wobei der Inhalt das Entscheidende ist, im ADLAS veröffentlich zu werden; an Sprache und Stil feilen wir zusammen mit Euch. Das heißt auch, dass in der Regel die Textarbeit mit dem Redaktionsschluss noch nicht abgeschlossen ist. Wir empfehlen Euch, unsere Autorenhinweise und Schreibtipps in Ruhe zu lesen (die bekommt Ihr nach Kontaktaufnahme von uns). Sie erklären Euch die Methoden, die wir mit Euch anwenden wollen, damit Eure Beiträge auch bei möglichst vielen Leserinnen und Lesern Beachtung finden. Dieser Prozess dauert seine Zeit, lohnt die Mühe aber für beide Seiten: Ihr erlebt bei uns einen Schreib-Workshop; wir lernen über Euch neue, spannende Themen kennen.

KONTAKT

Unter adlas@sicherheitspolitik.de steht Euch das Redaktionsteam für Nachfragen oder weitere Auskünfte immer gern zur Verfügung.

INSPIRATION
(Hier zur Inspiration nur einige Ideen zu möglichen Themen)

Löchriges Vorwarnsystem: Die deutschen Geheimdienste kommen in einer Zeit großer Herausforderungen nicht aus der Krise.

Glaskugel 2.0: Besser vorbereitet dank »Strategic Forecasting«?

Szenarios für 2016: Wie könnte es weitergehen, in Syrien, der Ukraine oder dem südchinesischen Meer? Was kommt nach Barack Obama? Was nach Vladimir Putin?

»Minority Report«: Jetzt auch in Deutschland. Fällt mit »Predictive Policing« die Unschuldsvermutung?

Kriege der Zukunft: Von »Cyber« über »Hybrid« zu ganz anderen Kriegen von morgen.

»Rise of the Machines«?: Von »Big Data« über das »Internet der Dinge« bis zu »Killerrobotern« – wie verändert Technologie die Sicherheitspolitik des 21. Jahrhunderts? Sind wir darauf vorbereitet?

Wenn die Zukunft schon in der Gegenwart Geschichte ist: Was kommt bei der Bundeswehr nach »Transformation« und  »Neuausrichtung«?

»Low Probability – High Impact«: Wie steht es 2016 um den Katastrophenschutz in Deutschland?

Verheißung im Taumeln oder Krise als Chance?:  Wie geht es angesichts Flüchtlings- und Wirtschaftskrise, möglichem BREXIT und Co. mit der EU und der GSVP weiter?

Zukunftsvisionen: Sind Westliche Wertegemeinschaft, Demokratie und Rechtstaatlichkeit nicht mehr alternativlos?

»No Future«: Ist – hier und anderswo – »Mensch ohne Zukunftsperspektive« ein Sicherheitsrisiko? Wie gehen wir damit um?

Lange Linien: Denkt die deutsche Außen- und Sicherheitspolitik eigentlich weit genug voraus?

Blick zurück: »War to end all wars«, »Red Scare«, »Ende der Geschichte«, »Kampf der Kulturen«, »Peak Oil« – was ist eigentlich von vergangenen Vorstellungen über die Zukunft übrig geblieben?

Interesse? Dann meldet Euch unter: adlas@sicherheitspolitik.de

Mit vielen Grüßen Eure ADLAS-Redaktion!

 

Bild: La Sortie de l’opéra en l’an 2000 von Albert Robida aus dem Jahr 1902.

Quelle: Wikipedia via United States Library of Congress

Der neue ADLAS ist da!

Der ADLAS 2/2015 ist erschienen!

Cover 02 2015

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Der Inhalt des neuen ADLAS

Schwerpunkt: Do it yourself!

Hybride Kriegsführung — Novum seit 1938

Die »fundamental neue« Bedrohung durch den »Hybridkrieg« ist gar nicht so neu.

Der Fahrtsuhl fährt nach unten

Mit dem Ende der »Nachbarschaftspolitik ohne Probleme« wird die Türkei zum immer schwierigeren Partner für die EU.

Im Sound der 80er weiter im Trend

Vier Szenarien zum Ausgang der bevorstehenden Parlamentswahl am 1. November 2015.

Die doppelt gebrochene Welt

Zwei Risse gehen durch eine Welt, deren Ordnung sich verschiebt. Werden die USA ihre Stellung darin halten können?

Die ewige Wiederkehr des gleichen Abgesangs

Was ist dran an der Debatte über das »Ende des amerikanischen Jahrhunderts«?

Geschäftsmodell Unsicherheit

Welchen Einfluss haben private Unternehmen auf unsere Wahrnehmung von Sicherheit?

F-35 Lightning II – einmal Tarnkappe für alle, bitte

Der Überflieger in drei Varianten für US-Airforce, Navy und Marines

I, Killer Robot

Wissenschaftler warnen vor automatischen Tötungsmaschinen

Sowie zahlreiche Rezensionen zu sicherheitspolitischem Lesestoff

 

Wir wünschen anregende Lektüre!

Der neue ADLAS ist da!

Der ADLAS 1/2015 ist erschienen!

ADLAS 01_2015

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Der Inhalt des neuen ADLAS

 

Schwerpunkt: USA – Sicherheit vs. Freiheit

 

Wer bewacht die Wächter?

Bislang sind Reformversuche, um die NSA zu kontrollieren, im Kongress stecken geblieben.

Hüter der Freiheit

Waffenkultur und wie die Waffenlobby glaubt, amerikanische Werte verteidigen zu müssen.

Schaden ohne Nutzen

Wie lernfähig die amerikanische Demokratie nach wie vor ist, zeigt sie in der Aufarbeitung der inzwischen desavouierten Folterpraxis.

»Ein Schock wie 9/11 setzt enorme politische Kräfte frei«

Die USA finden allmählich zu einem Normalmaß nationaler Sicherheit zurück, findet die Regensburger Politologin Gerlinde Groitl.

Heimatfronten

Das US-Veteranenministerium ist ein Bürokratiemonster, das seinen Aufgaben nur schwerlich nachkommt.

Verständnisprobleme

Das birgt Zündstoff: Die USA verstehen Russland nicht (mehr).

Notiz: Brief mit Nebenwirkungen

In dubio pro libertas

Ein Blick auf John Stuart Mills liberales Freiheitsprinzip und seine gewandelte Bedeutung im Kampf gegen den Terror

 

Die Welt und Deutschland

 

Zurück zu den Wurzeln?

Wegen des Kriegs in der Ukraine muss sich die Atlantische Allianz der dringenden Identitätsfrage stellen, ob sie Sicherheits- oder Verteidigungsgemeinschaft ist.

Russland ist nicht Putin – eine Erinnerung

Die Kontinuitäten der Außenpolitik des Kreml sind ungleich wichtiger als die Mentalitäten der Kremlchefs.

Gesucht: Schwarzer Peter

Beschaffungsvorhaben der Bundeswehr gelten als schwierig – ein Blick auf die Verantwortung der beteiligten Akteure

 

Wir wünschen anregende Lektüre!

Der neue ADLAS ist da!

Besser spät als nie: Der ADLAS 04/2013 ist erschienen!

ADLAS 0413

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Der Inhalt des neuen ADLAS

ADLAS 0413 SchwerpunktANTIRADIKALISIERUNG: Mit Peitsche, Zuckerbrot und Unvermögen

KONFESSIONEN: Sunniten gegen Schiiten

KRIEGSGRÜNDE: Patchwork-Konflikt

NOTIZ / VERBRECHERJAGD: Der Herr im Heuhaufen

BIG DATA: Observor ergo sum?

NOTIZ / SEKTENÜBERWACHUNG: Harmlosere Scientologen?

NOTIZ / RELIGIÖSE VERFOLGUNG: Gewalt im Namen Buddhas

ZUFLUCHT: »Katastrophen und die Kirche – zwei Konstanten auf den Philippinen«

ADLAS 0413 Reihe

CHINESISCH-INDISCHE BEZIEHUNGEN: Rivalen und Partner

NOTIZ / FLUGSICHERHEIT: Gefährliche Schnittmenge

ADLAS 0413 Weltdeutschland

FORSCHUNG UND LEHRE I: Akademischer Zündstoff

FORSCHUNG UND LEHRE II: Linksradikale Späthippies?

VERSORGUNGSSICHERHEIT: Gas gegen Werte

RUSSLAND: Speznaz, Spiele und Korruption

Der neue ADLAS ist da!

Die Ausgabe 3/2012 des ADLAS ist erschienen!

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Der Inhalt des neuen ADLAS

EMPOWERMENT: Frauen. Frieden. Sicherheit.

Warum die Gender-Problematik für eine erweiterte Perspektive auf Sicherheitspolitik relevant ist.

VEREINTE NATIONEN: Gegen die Opferrolle

Die UN-Beschlüsse zu Frauen, Frieden und Sicherheit umzusetzen, fällt vielerorts noch schwer – auch in Deutschland.

GENDERMAINSTREAMING: Mehr Mut zur Bescheidenheit

Sicherheitssektorreformen in Krisengebieten, um Gleichstellung der Geschlechter und Stabilität zu fördern, scheitern viel zu oft.

KRIEGSBERICHTERSTATTUNG: »Die Soldatinnen, die ich kenne, würden nie eine Sonderbehandlung erwarten«

Fotojournalistin Lalage Snow über Alltag in Afghanistan und Irak

SPEZIALEINHEITEN: Das Ende eines Männerclubs?

Seit letztem Jahr ermutigen US-Armee und Bundeswehr Frauen, sich für Spezialeinheiten zu bewerben. Was ist passiert?

MILIZSYSTEM: Nordische Vorbilder

Schweden macht vor, wie »postnationale« Streitkräfte die veränderten Geschlechterrollen umsetzen.

FORSCHUNG: »Armeen öffnen sich für Frauen aus schierer Not und Nachwuchssorgen«

Genderforscherin Jennifer Mathers hinterfragt, was ein Soldat und was eine Frau zu sein haben.

DEBATTE: Ein feministisches Dilemma

Die Frage, ob Frauen gleichberechtigte Aufnahme in die Streitkräfte anstreben sollten, entzweit das akademische Lager.

NOTIZ / KAMPFEINSATZ: Feuertaufe

ARBEITSUMFELD: Unterdimensionierte Übergriffe

Sexuelle Belästigung – in der Bundeswehr kein Einzelfall? Eine brisante Studie blieb zu lange unveröffentlicht.

ROLLENBILDER: Mann. Macht. Krieg.

Wie Sicherheitspolitik durch stereotype Rollenverteilungen zwischen den Geschlechtern legitimiert wird

FÜHRUNGSPERSONAL: Die besseren Staatsmänner?

Das Geschlecht von Entscheidungsträgern spielt keine Rolle in der Außen- und Sicherheitspolitik.

KARRIERE: »Der Job ist getan, wenn unser Verein sich auflösen kann«

Constanze Stelzenmüller, Vorsitzende des Fördernetzwerks »Women in International Security Deutschland«, und ihre Schatzmeisterin Maria Elisabeth Rotter im Gespräch

KOMMENTARE / SPRACHGEBRAUCH: Die Gretchenfrage

WAFFENHANDEL: Das Geschäft mit der Lücke

Neue Waffen – neue Märkte. Das Business mit Cyberwaffen boomt, und die staatlichen Akteure mischen kräftig mit.

STRUKTUREN: Genesis einer Teilstreitkraft

Auf das digitale Schlachtfeld marschiert mit ihren ersten Schritten eine neuartige Streitmacht.

ATOMSTREIT IN NAHOST: Rationalität des Irrationalen

Irans und Israels scheinbar übertriebenes Streben nach Sicherheit besitzt merkliche Parallelen zur Brinkmanship des Kalten Krieges.

STUDIENRISIKO: Blutiger Campus

Kolumbiens Bürgerkrieg durchsetzt auch die Universitäten des Landes mit alltäglicher Gewalt. Eine Reportage

NOTIZ / GESUNDHEIT: Kommando: Gameboy!

RÜSTUNGSPOLITIK: Soldaten contra Staatsschulden

Warum Griechenland auch in Zeiten höchster finanzieller Sorgen seinen Verteidigungshaushalt schont.

Mitmachen

Von Viren und Trojanern in unseren Computernetzwerken über die kontrovers diskutierte Vorratsdatenspeicherung bis hin zum digital geführten Krieg wird der ADLAS 4/2012 sich vor allem mit solchen Themen befassen, die durch digitale Datenverarbeitung und das Internet berührt werden. Damit wird diese Ausgabe gleichzeitig den Höhepunkt unserer ADLAS-Reihe unter mit dem gleichen Thema bilden, die hiermit auch ihren Abschluss findet.

Für all jene, die nicht in der Welt aus Bits und Bytes zu Hause sind, bietet unser allgemeiner Teil »Die Welt und Deutschland« selbstverständlich wieder genügend Raum, um weitere aktuelle und dauerhaft interessante Aspekte aus dem weiten Feld der Außen- und Sicherheitspolitik aufzugreifen und in spannende Beiträge zu verwandeln.

Mit vielen Grüßen

Eure ADLAS-Redaktion

Mehr Informationen gibt es hier

 

Der neue ADLAS ist da!

Die Ausgabe 2/2012 des ADLAS ist erschienen!

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Der Inhalt des neuen ADLAS

PLANSPIELE: Wenn Behörden Krise üben

NOTIZ / PLANSPIELE: Er wollte doch nur spielen

AUTHENTIZITÄT: PC statt Kamera

TAKTIKSHOOTER: »Es macht uns Spass, fiktive Umgebungen zu fabrizieren«

PERSONALWERBUNG: Ungenutzte Versuchung

FERNSTEURUNG: Joystick statt Abzug

REALITÄTSNÄHE: Manöver war gestern

NOTIZ / TRAININGSSOFTWARE: Vom Grünen Rasen kopiert

PROFIL: Ein Offizier und Simulant

BRETTSPIELE: Schwere Kost für Pappgeneräle

THEORIEERFAHRUNG: Mackinders Erben

GEWALTDARSTELLUNG: »Der Tod im Spiel ist vor allem ein Anfang«

KOMMENTAR: Wenn Gewalt abscheulich wird

ABSCHRECKUNG: Nichts ist unmöglich?

NOTIZ / HACKTIVISMUS: Unter falscher Flagge

ISLAMISTISCHER TERRORISMUS: Abujas Ohnmacht

RADIKALISIERUNG: Außer Kontrolle

KRIEGSBERICHTERSTATTUNG: »Aus Operationssicherheit ein Schreckgespenst zu konstruieren, ist nicht hilfreich«

NOTIZ / RÜSTUNG: Hormuz-Straßenkämpfer

NATO-GIPFEL I: Über- oder Tiefflieger?

NATO-GIPFEL II: Mehr mit weniger

NATO-GIPFEL III: Rückzug und Kehrtwende

US-FORSCHUNG: Traumfabrik des Pentagon

(c) ADLAS 2012

Mitmachen?

Im Schwerpunkt der zweiten Ausgabe dieses Jahres widmen wir uns dem Thema »Krieg und Spiele – vom Sandkasten bis zum Taktikshooter«. Eine Gratwanderung, denn das Thema ist über die klischeehaften »Ballerspiele« vorbelastet. Es soll uns eher um methodische, didaktische und psychologische Aspekte gehen – wie zum Beispiel den Zusammenhang von Spiel und Gewalt, Spiel als Kulturphänomen und das Spannungsfeld zwischen Realität und Virtualität.

Mit der Fortsetzung der ADLAS-Reihe »Cyber-Security« begleiten wir weiter die aktuellen Diskussionen um Cyberwar, Cybercrime, Datensicherheit und vieles mehr, was die IT-Sicherheit betrifft.

Über »Spiele« und »Cyber« hinaus werden wir im allgemeinen Teil »Die Welt und Deutschland« selbstverständlich wieder weitere aktuelle und dauerhaft interessante Themen aus dem weiten Feld der Außen- und Sicherheitspolitik aufgreifen.

Wenn Ihr Euch von den Themenvorschlägen angesprochen oder herausgefordert fühlt, oder ein eigenes Thema entwickeln möchtet, dann meldet Euch bitte so früh wie möglich bei uns.

Unter adlas@sicherheitspolitik.de steht Euch das Redaktionsteam für Nachfragen oder weitere Auskünfte immer und gern zur Verfügung.

Mit vielen Grüßen

Eure ADLAS-Redaktion

Mehr Informationen gibt es hier

Der neue ADLAS ist da!

Die Ausgabe 1/2012 des ADLAS ist erschienen!

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Der Inhalt des neuen ADLAS:

ERSTHILFE: Kampf um Sekunden

VERWUNDETENABZEICHEN: Eine Frage des Anstands

VERWUNDETENABZEICHEN: »Mein Vorschlag war vielleicht doch hilfreich«

NOTIZ / PTBS: Doppelte Angst

WEHRPSYCHIATRIE: »Hauptsache ist, dass die Betroffenen sich melden«

EIGNUNG: Die Cyberkrieger kommen ins Schwitzen

GLOBALISIERUNG: Eine tödliche Kombination

RISIKO-KOMMUNIKATION: »Je chemischer Sie etwas formulieren, …«

BIOLOGISCHE WAFFEN: Die vergessenen Killer

INTERNATIONALE KOOPERATION: Gesundheit in jedem Gesetz?

BEVÖLKERUNGSSCHUTZ: Freiwillige vor!

ESKALATION: Der Kalte Krieg wechselt die Fronten

NOTIZ / CYBER-ABWEHR: Nahostkonflikt 2.0

US-WAHLKAMPF: Der Quersprecher

US-VERTEIDIGUNGSETAT: Budgetschlacht auf dem Capitol

RUSSISCHE AFRIKAPOLITIK: Zurück ins Rennen

EUROPÄISCHE SICHERHEIT: Game Changer oder Papiertiger?

ANTI-PIRATERIE: »Wir haben von robusteren Einsatzregeln profitiert«

WAFFENKONTROLLE: Klein, gefährlich und überall

RÜSTUNGSEXPORT: Der Dschungel da draußen

KOMMENTAR: Männer ohne Vertrauen

LITERATUR / ISRAEL: Der Nimbus verblasst

(c) ADLAS 2012