Der neue ADLAS ist da!

Die Ausgabe 3/2012 des ADLAS ist erschienen!

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Der Inhalt des neuen ADLAS

EMPOWERMENT: Frauen. Frieden. Sicherheit.

Warum die Gender-Problematik für eine erweiterte Perspektive auf Sicherheitspolitik relevant ist.

VEREINTE NATIONEN: Gegen die Opferrolle

Die UN-Beschlüsse zu Frauen, Frieden und Sicherheit umzusetzen, fällt vielerorts noch schwer – auch in Deutschland.

GENDERMAINSTREAMING: Mehr Mut zur Bescheidenheit

Sicherheitssektorreformen in Krisengebieten, um Gleichstellung der Geschlechter und Stabilität zu fördern, scheitern viel zu oft.

KRIEGSBERICHTERSTATTUNG: »Die Soldatinnen, die ich kenne, würden nie eine Sonderbehandlung erwarten«

Fotojournalistin Lalage Snow über Alltag in Afghanistan und Irak

SPEZIALEINHEITEN: Das Ende eines Männerclubs?

Seit letztem Jahr ermutigen US-Armee und Bundeswehr Frauen, sich für Spezialeinheiten zu bewerben. Was ist passiert?

MILIZSYSTEM: Nordische Vorbilder

Schweden macht vor, wie »postnationale« Streitkräfte die veränderten Geschlechterrollen umsetzen.

FORSCHUNG: »Armeen öffnen sich für Frauen aus schierer Not und Nachwuchssorgen«

Genderforscherin Jennifer Mathers hinterfragt, was ein Soldat und was eine Frau zu sein haben.

DEBATTE: Ein feministisches Dilemma

Die Frage, ob Frauen gleichberechtigte Aufnahme in die Streitkräfte anstreben sollten, entzweit das akademische Lager.

NOTIZ / KAMPFEINSATZ: Feuertaufe

ARBEITSUMFELD: Unterdimensionierte Übergriffe

Sexuelle Belästigung – in der Bundeswehr kein Einzelfall? Eine brisante Studie blieb zu lange unveröffentlicht.

ROLLENBILDER: Mann. Macht. Krieg.

Wie Sicherheitspolitik durch stereotype Rollenverteilungen zwischen den Geschlechtern legitimiert wird

FÜHRUNGSPERSONAL: Die besseren Staatsmänner?

Das Geschlecht von Entscheidungsträgern spielt keine Rolle in der Außen- und Sicherheitspolitik.

KARRIERE: »Der Job ist getan, wenn unser Verein sich auflösen kann«

Constanze Stelzenmüller, Vorsitzende des Fördernetzwerks »Women in International Security Deutschland«, und ihre Schatzmeisterin Maria Elisabeth Rotter im Gespräch

KOMMENTARE / SPRACHGEBRAUCH: Die Gretchenfrage

WAFFENHANDEL: Das Geschäft mit der Lücke

Neue Waffen – neue Märkte. Das Business mit Cyberwaffen boomt, und die staatlichen Akteure mischen kräftig mit.

STRUKTUREN: Genesis einer Teilstreitkraft

Auf das digitale Schlachtfeld marschiert mit ihren ersten Schritten eine neuartige Streitmacht.

ATOMSTREIT IN NAHOST: Rationalität des Irrationalen

Irans und Israels scheinbar übertriebenes Streben nach Sicherheit besitzt merkliche Parallelen zur Brinkmanship des Kalten Krieges.

STUDIENRISIKO: Blutiger Campus

Kolumbiens Bürgerkrieg durchsetzt auch die Universitäten des Landes mit alltäglicher Gewalt. Eine Reportage

NOTIZ / GESUNDHEIT: Kommando: Gameboy!

RÜSTUNGSPOLITIK: Soldaten contra Staatsschulden

Warum Griechenland auch in Zeiten höchster finanzieller Sorgen seinen Verteidigungshaushalt schont.

ADLAS aktuell 6/2012 – Frauen und der Krieg gegen den Terror

Elf Jahre nach den Anschlägen des 11. September 2001 ist die Rolle von Frauen immer noch ein blinder Fleck für unser Verständnis vom »War on Terror«, stellt Genderforscherin Jennifer Mathers fest.

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Der Krieg gegen den Terror geht in sein zwölftes Jahr. Trotz vieler Veränderungen seit dem 11. September 2001 ist eines konstant geblieben: Die Protagonisten des Konlikts – Osama bin Laden, Mohammad Atta, George W. Bush oder Barack Obama – sind allesamt männlich. Frauen, falls sie überhaupt vorkommen, treten höchstens als verschleierte »schwarze Witwen« oder als Burka tragende Opfer anachronistischer Bräuche auf.
Jennifer Mathers, Dozentin für Internationale Beziehungen an der Universität Aberystwyth, hat diese Auffälligkeiten untersucht. Ihre Forschungsergebnisse verdeutlichen, dass ein Blick auf die Rolle von Frauen in Präsident Bushs öffentlichen Reden viel über unser Verständnis von Krieg und Konlikten verrät.

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Mitmachen

Im Schwerpunkt der dritten Ausgabe dieses Jahres widmen wir uns den »Krieger_Innen«. Seit mehr als zehn Jahren haben Frauen uneingeschränkten Zugang zu allen Laufbahnen der Bundeswehr, für die Vereinten Nationen spielen sie eine wichtige, zunehmend eigenständige Rolle in der Friedenserhaltung und -konsolidierung. Und doch: Sicherheitspolitik scheint weiterhin von Männern dominiert zu sein. Höchste Zeit für uns, das Thema »Gender
und Sicherheit« aufzugreifen.

Mit der Fortsetzung der ADLAS-Reihe »Cyber-Security« begleiten wir ein letztes Mal die aktuellen Diskussionen um Cyberwar, Cybercrime, Datensicherheit und vieles mehr, was die IT-Sicherheit betrifft. Darüber hinaus werden wir im allgemeinen Teil »Die Welt und Deutschland« selbstverständlich wieder weitere aktuelle und dauerhaft interessante Gegenstände aus dem großen Feld der Außen- und Sicherheitspolitik behandeln.

Wenn Ihr Euch von den Themenvorschlägen angesprochen oder herausgefordert fühlt, oder ein eigenes Thema entwickeln möchtet, dann meldet Euch bitte so früh wie möglich bei uns.

Unter adlas@sicherheitspolitik.de steht Euch das Redaktionsteam für Nachfragen oder weitere Auskünfte immer und gern zur Verfügung.

Mit vielen Grüßen

Eure ADLAS-Redaktion

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